Das Requiem

Als Gedenken an den Aufstand gegen das kommunistische Regime in Ungarn im Jahre 1956 hat Hidas dieses rund einstündige „Requiem“ für Chor, Gesangssolisten und sinfonisches Blasorchester komponiert, das in leicht begreiflicher Tonsprache das große Thema neu gestaltet. Die Uraufführung des Werkes fand am 3. November 1996 in der Bakats-Platz-Kirche in Budapest durch den Budapester-Chor und das Sinfonische BlasorchesterBudapest unter der Leitung von Lásló Marosi statt.


Ein Requiem deckt ein großes Gefühlsspektrum ab: Zorn, Klage, Trauer, Demut und mit Hoffnung verbundene tiefe Gläubigkeit. Dies spürt man auch im Werk von Hidas. Zu hören gibt es Passagen von sanft gespielter und an die Werke klassischer Meister erinnernde Melodik sowie liebevolle Harmonien, welche sich an der Jazzharmonik orientieren. Moderne Dynamik und Ausdrucksstärke machen das Hidas-Requiem zum unnachahmlichen musikalischen Genuß.